Unsere 7 Starter in den Age-Groups (Jugendklasse) sind wieder gut zu Hause angekommen. Vor genau einer Woche sind sie alle perfekt vorbereitet und aufgeregt nach Pesaro (Italien) gestartet, um bei den europäischen Titelkämpfen ihr Bestes zu geben. Heute sind sie an gleicher Stelle wieder angekommen, von den Wettkämpfen und natürlich vor allem von dem physischen Stress ganz schön geschlaucht. Herzlich empfangen wurden Sie mit Blümchen durch den Verein und die Abteilung Sportakrobatik.

Was berichten die Sportler? Das Hotel war super, das Essen noch besser. Eine wunderschöne Stadt direkt am Meer konnte vor allem zu Beginn der Woche erkundet werden. Die Turnhalle war wie bei der WM in Genf (Schweiz) toll hergerichtet, der Wettkampfboden super. Das nicht immer alles klappt und die Übungen doch perfekt geturnt werden müssen, um die entspr. hohen Noten der Kampfrichter zu bekommen, das haben gleich 2 der 3 Formationen schmerzlich erfahren müssen. In dem Programm, das bei der Damengruppe mit Henriette Gille, Tia Gazsi und Tara Engler in der Balance- und Tempoübung 100 %ig steht, gab es einen kleinen Wackler. Das betroffene Element konnte so nicht korrekt ausgeführt werden und das wird eben ganz hart bestraft. Mit dem Abzug in der Balanceübung war auch das Ziel, in das Finale der besten 8 Gruppen einzuziehen, in unerreichbare Ferne gerückt. Eine tolle Tempoübung mit der 8.-besten Wertung in dem 32 Gruppen starkem Teilnehmerfeld konnte keineswegs die hohen Abzüge vergessen machen, war aber für die 3 Mädels gewiss Balsam für die geschundene Seele. Auch das Mixed-Paar mit Alexander Minevskiy und Greta Drost musste in der Balanceübung Abzüge aufgrund eines zu lange gehaltenen Elements in Kauf nehmen, dazu gab es dann auch noch einen Abzug, weil die Musik nicht ganz bis zum Ende gereicht hat. Sie turnten die Tempoübung dann gut durch und waren aber mit dem Endergebnis ein ganzes Stück vom Finaleinzug entfernt. Fazit des Mixed-Paares: „Wir werden viel arbeiten und uns definitiv weiter verbessern!“

Völlig zufrieden ist wohl das Damenpaar mit Josie Jando und Liora Ebnet. Sie turnten beide Übungen perfekt und qualifizierten sich so als 8. für das Finale. Genau zu der Zeit, als der Fanblock schon wieder auf dem Weg zum Flughafen war und nun auf der Fahrt sämtliche Datenvolumen der Handys aufbrauchte, legten sie noch eins drauf, zeigten ganz starke Nerven und eine TOP-Übung und platzierten sich am Ende mit einem phänomenalen 5. Platz im Endergebnis. Die Zeit des Wartens, bis alle Finalpaare gestartet waren, wurde da fast zu einer Ewigkeit.

Nach der WM im Juni dieses Jahres, die ja aufgrund der aktuellen Situation aus dem Jahr 2020 „nachgeholt“ wurde, waren das die 2. Offiziellen internationalen Titelkämpfe. Im kommenden Jahr wird es wieder eine WM geben, alle Starter des SC können da wieder dabei sein. Das heißt also, dass die junge Mannschaft, die sich auch während der EM wieder gegenseitig motiviert, angefeuert und aufgebaut hat, schon gleich wieder für das nächste Training in der Halle zu finden sein wird. Eine Herausforderung ist natürlich auch, den Schulstoff der vergangenen Woche nachzuholen. 5 der 7 Starter lernen im Übrigen im Begabtensystem am Léon-Foucault-Gymnasium, genießen also in der Woche 4 Stunden zusätzliches Training, was sich immer wieder bemerkbar macht.

Nun gibt es aber erst einmal die herzlichsten Glückwünsche für alle 7 Sportler und Trainer. Es macht stolz, wie so oft den Moderator bei der Ankündigung mit dem Satz: „… die Formation aus Deutschland, Sachsen, Hoyerswerda“ zu hören. Herzlichen Glückwunsch!

 

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