Mit einem fantastischen Ergebnis kehren die Hoyerswerdaer Sportakrobaten vom Weltcup in Belgien zurück. Für den Sportclub Hoyerswerda e.V. gingen dort in der Alterklasse Junioren2 das Damenpaar mit Selima Wardin und Lena Bednarz, sowie in der AgeGroup das Trio mit Tara Engler, Henriette Gille und Tia Gazsi an den Start. Wieder einmal hatten die Ausrichter in Puurs einen fantastischen Welt Cup organisiert und ein hochklassiges Starterfeld aufbieten können. Wie bei so einem internationalen Turnier üblich, galt es sich an den ersten beiden Tagen mit der Balance- und Dynamikübung für das Finale am dritten Tag zu qualifizieren. Ohne Probleme gelang Selima und Lena der Finaleinzug. Nach zwichenzeitlichem Platz zwei in der Balanceübung und Platz vier nach der Dynamik, konnten sich die beiden auf das Finale der besten Acht am Sonntag freuen. Damit hatte das Paar, welches noch nicht sehr lange zusammen turnt, die Konkurrent schon einmal staunen lassen. Das Finale ging wie üblich von Null los und sollte die endgültige Platzierung entscheiden. Eine klasse Finalübung zauberten die beiden dann auch auf die Matte und setzten sich als fünfter Starter vorerst ganz an die Spitze der Konkurrenz. Nun hieß es abwarten was im starken Starterfeld noch passiert. Letztendlich konnte sich nur noch das britische Damenpaar, übrigens die aktuellen Jugendeuropa- und Weltmeister, an den beiden Mädels vorbeischieben. Ein toller zweiter Platz für Selima und Lena, die übrigens beide in den Sportklassen des Hoyerswerdaer Leon-Foucault-Gymnasiums lernen.
Tara, Hennriette und Tia konnten sich nach einer etwas verkorksten Balanceübung über ihren 36. Platz nicht so sehr freuen. Ein schief gegangener Abgang schon beim ersten Element, verhinderte eine bessere Platzierung. Zwar konnten sich die Drei mit einer recht ordentlichen Tempoübung noch auf Platz 34 verbesseren, aber für das Finale reichte das natürlich nicht. Auf alle Fälle sind die drei Hoyerswerdaerinnen jetzt wieder um ein paar Erfahrungen reicher.

Und natürlich blieb während der Wettkampftage auch etwas Zeit, um Belgien ein wenig kennen zu lernen. Die Gegend um Puurs und natürlich die Stadt Antwerpen, wo sich auch das Mannschaftshotel befand, sind auch ohne Wettkampf eine Reise wert.