Deutsche Jugendmeisterschaften in Friedberg

Dreifacher Deutscher Meister und ein Vizemeistertitel für Hoyerswerda

In Friedberg in Bayern fanden die Deutschen Meisterschaften der Jugendklasse statt. Der TSV Friedberg hat eine tolle Deutsche Meisterschaft ausgerichtet, die sogar ein kleines Highlight vorweisen konnte. Mit Niels Daniel haben die Bayern einen Hallensprecher gewinnen können, der in Sportakrobatikkreisen einen echten Namen hat. Der Belgier, der übrigens auch perfekt Deutsch spricht, wird seit Jahren unter anderem bei Welt- und Europameisterschaften, Worldgames und Worldcups gern als Sprecher engagiert. Mit seiner Fachkenntnis und dem Talent unheimlich ungezwungen am Mikrofon agieren zu können, hat er Sportler und Zuschauer phänomenal durch die langen Wettkampftage geführt.

Für den Sportclub Hoyerswerda e.V. sind insgesamt drei Einheiten der Jugendklasse an den Start gegangen. Drei Titel als Deutsche Meister können sich Xenia Bartel und Sascha Jeriomkin auf das Konto schreiben. Das Mixed-Paar, das nur aus der Not geboren wurde – Xenia turnt ja eigentlich auf einem Trio- ließ nichts anbrennen und sicherte sich mit drei tollen Übungen relativ ungefährdet drei Meistertitel. Das Damenpaar mit Lotte Tröster und Lena Bednarz legte mit der Balanceübung einen tollen Start hin. Hier erkämpften sie sich einen Vizemeistertitel, gleich hinter den Friedbergern, die schon von vornherein die Favoritenrolle innehatten. Leider lief die Tempoübung nicht so optimal. Zusammen mit einer fraglichen Juryentscheidung bedeutete dies Platz fünf für die beiden. In der Mehrkampfübung hielten dann die Nerven nicht. Ein Element ging schief und so blieb es bei Platz fünf für die beiden Mädchen. Unser neues Trio der Jugendklasse mit Eni Voß, Lara Ziemer und Angelika Spilev, hatte gleich zu Beginn einen nicht so guten Start. In der Tempoübung setzte Eni ihren Salto in der Sprungreihe leider auf alle Viere. Das bedeutet Platz 21 unter den mehr als 30 Startern. Die Balanceübung lief dann wesentlich besser. Durch einen Zeitfehler gingen ihnen aber wieder wichtige Punkte verloren und Platz 17 stand letztendlich für die drei Mädchen fest.